man tattooed praying

Beeinträchtigen die Corona-Maßnahmen die Religionsfreiheit?

In Wien wurde eine Frau aus dem Stephansdom befördert, weil sie sich weigerte, eine Maske zu tragen, als in Österreich noch eine Maskenpflicht galt. Sie versuchte, die Maskenpflicht als Maßnahme gegen die Religionsfreiheit darzustellen. Stimmt das? Ist eine Bekleidungsvorschrift eine Beschränkung der Religionsfreiheit?

Nun, um es kurz zu sagen: Nein. Die Bischöfe als Hirten der Kirche können festlegen, unter welchen Bedingungen die Kirchen betreten werden dürfen und zur Durchsetzung ihres Hausrechtes sich der Hilfe durch die Polizei bedienen. Das ist kein Verstoß gegen die Religionsfreiheit. Außerdem entlarvt die Dame sich selbst ziemlich offensichtlich: Sie will keine Maske tragen „weil sie kein Hund ist, der eine Maske benötigt”. (Quelle http://kath.net/news/72113).

Interessant übrigens: kath.net hat sich nicht bemüßigt gefühlt, weitere Quellen zum Vorfall anzufragen. Das wäre jedenfalls nicht nur die Diözese Wien gewesen, sondern auch die Polizeiinspektion oder das Dompfarramt.

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