Synodaler Irrweg und Umkehr

Der synodale Irrweg ist ja bereits vor einiger Zeit gestartet. Natürlich haben einige nach dem angekündigten Rückzug von Kardinal Marx und Pater Langendörfer etwas Muffensausen. Dazu kommt noch „Querida Amazonia“. Für uns gläubige Katholiken ist das kein Grund um sich zu entspannen, denn die Kräfte, die Hand an die Kirche und ihre Lehre legen wollen, sind längst nicht gebannt.

Abgesehen von den falschen theologischen Grundlagen des synodalen Karnevals Irrwegs, auf die ich in einem späteren Artikel eingehen werde, ist eines richtig: Die deutsche Kirche (als Teil der Weltkirche) krankt. Es ist auch richtig, nach den Konsequenzen aus den vielen und äußerst verwerflichen Missbrauchsskandalen zu fragen. Aber die Art und Weise, wie die Themen angegangen werden, ist eindeutig der falsche Weg.

Die Kirche war sicher immer gewahr, dass es einer Umkehr bedarf auf dem Weg zu Christus hin. Metanoia (μετάνοια) ist das Fachwort dafür. Umkehr und Buße sind vonnöten, nicht der Angriff auf elementare Lehren der Kirche. Wenn wir schauen, wie die Kirche bisher (äußerst erfolgreich übrigens) mit Krisen umgegangen ist, ist es die Rückbesinnung, Verdeutlichung und Betonung der Lehre der Kirche.

Die Erlösung als Mittel der Heilung

Kern der katholischen Theologie ist eine Wahrheit: Jesus Christus ist der Sohn Gottes und hat uns durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen von unseren Sünden erlöst. Wer diese Wahrheit bekennt, hat auch die Konsequenzen anzunehmen die daraus folgen: Wir sind nicht mehr Herr unserer selbst, sondern dienen Ihm, der unser Herr ist.

Unser Fehler als Kirche ist, dass wir uns oft selbst überhöhen. Wir sind eben nicht Herren unserer selbst, und göttliches Recht können wir nicht ändern. Was wir hingegen gut gebrauchen könn(t)en, ist Gottes Gnade. Und hier kommt Metanoia ins Spiel: Wenn die deutschsprachige Kirche sich dessen gewahr wird. Die Fastenzeit bäte hierfür den richtigen Raum: Umkehr zu Ihm hin, ohne Forderungen zu stellen. Und das Herz der Kirche wird geheilt werden, weil er versprochen hat, dass wir das Leben in Fülle haben werden.

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